Welche Anpassungen haben Hirsche?

Susanne Nilsson / CC-BY-SA 2.0

Hirsche beinhalten sowohl körperliche als auch verhaltensbezogene Anpassungen, um zu überleben. Körperliche Anpassungen finden sich in Fell, Sinnen, Geweih, Hufen und Mägen. Hirsche zeigen auch Verhaltensanpassungen in der Kommunikation.



Laut dem Cosley Zoo passen sich Hirschmäntel auf zwei Arten an. Erstens bestehen sie aus hohlen Haaren, die sie vor Kälte isolieren. Zweitens ändern ihre Mäntel je nach Jahreszeit die Farbe, und Kitze haben gefleckte Mäntel, so dass sich die Hirsche auf dem Waldboden verstecken können.

Hirsche sind gut daran angepasst, Gefahren zu erkennen und ihnen zu begegnen. Ihr Geruchs- und Gehörsinn sind hoch entwickelt, sodass sie Gefahren schnell spüren. Ihre Augen sind seitlich am Kopf angebracht, um eine Rundumsicht zu ermöglichen. Aufgrund ihrer langen Beine mit starken Muskeln können sich Hirsche mit Geschwindigkeiten von bis zu 30 MPH fortbewegen. Sie können auch springen oder schwimmen, um Gefahren zu vermeiden. Männchen haben ein großes Geweih, das es ihnen ermöglicht, Raubtiere abzuwehren. Manche Hirsche haben lange, scharfe Hufe vorn, die sie als Waffen verwenden können.

Hirsche sind Wiederkäuer, das heißt, sie haben einen vierkammerigen Magen. Sie können ihre Nahrung schnell kauen und speichern teilweise zerkaute Nahrung zum späteren Kauen und Verdauen.

Hirsche haben auch Kommunikationsanpassungen entwickelt. Sie stampfen mit den Hufen und schnauben, wenn sie alarmiert sind, um andere Rehe auf Gefahren aufmerksam zu machen. Weißwedelhirsche heben auch ihre Schwänze, um den weißen Fleck zu enthüllen, sodass andere Hirsche leichter folgen können, wenn sie davonlaufen.