Was sind die Eigenschaften von Baustahl?

Baustahl ist zäh, duktil und formbar. Es hat eine gute Zugfestigkeit, aber eine schlechte Korrosionsbeständigkeit. Es wird hauptsächlich als universeller technischer Werkstoff verwendet.



Die Popularität von Baustahl Baustahl, auch Kohlenstoffstahl und einfacher Kohlenstoffstahl genannt, ist ein sehr beliebtes Metall und eine der billigsten Stahlsorten auf dem Markt. Es ist in fast jedem Metallprodukt enthalten. Diese Art von Stahl enthält weniger als 2 Prozent Kohlenstoff und lässt sich daher gut magnetisieren. Es ist stark, ohne spröde zu sein, formbar und elektrisch leitend. Da es relativ kostengünstig ist, ist Baustahl für die meisten Projekte nützlich, die große Mengen an Stahl erfordern. Etwa 90 Prozent aller Stahlprodukte weltweit enthalten Baustahl. Es wird in verschiedenen Industrien verwendet und findet sich auch in Alltagsgegenständen wie Kochtöpfen.

Die Zusammensetzung von Baustahl Im Allgemeinen enthält Baustahl 0,16 bis 0,18 Prozent Kohlenstoff, bis zu einem Maximum von 0,25 Prozent. Als Legierung enthält Baustahl außerdem 0,7 bis 0,9 Prozent Mangan, maximal 0,4 Prozent Silizium, maximal 0,04 Prozent Schwefel und maximal 0,04 Prozent Phosphor. Diese hinzugefügten Elemente tragen dazu bei, die Zugfestigkeit, Duktilität und Härte des Metalls zu verbessern. Baustahl ist eine Variante der harten Stähle, die ihn viel weniger spröde macht und seine Flexibilität erhöht.

Wie es gemacht wird Als Kohlenstoffstahl wird er ähnlich wie andere Kohlenstoffstähle hergestellt. Eine gängige Methode zur Herstellung besteht darin, Kohle und Eisen in einem Hochofen zusammen zu schmelzen. Die Verbindung wird zu einer handhabbaren Form verfestigt, beispielsweise zu einem Rechteck. Die erforderliche Größe von Baustahl wird dann durch Kaltziehen oder Warmwalzen der rechteckigen Form erreicht.

Seine wichtigsten Eigenschaften Der Kohlenstoffgehalt in Baustahl ändert seine Eigenschaften, um fester und härter zu werden. Baustahl in Industriequalität erfordert eine Elastizität von 210.000 MPa. Da es sich um ein weiches Material handelt, lässt sich Baustahl leicht schweißen, während kohlenstoffreiche Stähle wie Edelstahl den Einsatz spezieller Schweißtechniken erfordern. Strom kann problemlos durch Baustahl fließen, ohne die strukturelle Integrität zu beeinträchtigen. Es ist duktil und hart, ohne spröde zu werden, und lässt sich gut glühen. Seine Verformbarkeit macht es ideal für den Einsatz in Baustoffen und im Rohrleitungsbau, aber auch als Baustahl, beispielsweise in der Automobilindustrie. Baustahl hat ferromagnetische Eigenschaften, lässt sich also leicht magnetisieren und ist daher ein gutes Material für die Herstellung elektrischer Geräte. Das Metall lässt sich problemlos in Fräs- oder Bohrmaschinen, Form- oder Drehmaschinen bearbeiten.

Seine Anwendungen Die meisten alltäglichen Produkte aus Stahl enthalten einige Weichstahlmaterialien. Es wird immer beliebter in Kochgeschirr und ist günstig für die Herstellung von Maschinenteilen. In der Automobilindustrie wird es zur Herstellung von Fahrzeugkarosserien und -teilen verwendet. Für den Bau ist es ein bevorzugtes Baurahmenmaterial. Es wird auch für Metallzäune und -gatter verwendet und ersetzt zunehmend schmiedeeiserne Designs. Baustahl ist ein beliebtes Material für Rohrleitungen und Masten.

Seine Einschränkungen Baustahl hat keine große strukturelle Festigkeit, was ihn für den Bau von Trägern, Konstruktionsträgern oder anderen tragenden Projekten ungeeignet macht. Aufgrund des hohen Kohlenstoffgehalts in Baustahl neigt er leicht zum Rosten und wird daher für Metalle wie Edelstahl umgangen, wenn ein rostfreies Produkt erforderlich ist. Um zu verhindern, dass Baustahl rostet, muss er mit Dichtmittel oder Farbe beschichtet werden. Das Auftragen einer Fett- oder Ölschicht auf Baustahl trägt ebenfalls zum Schutz vor Korrosion bei.