Welche Anpassungen haben Bisons?

Bisons sind an die Wanderweide angepasst, da sie niedrige Köpfe, muskulöse Gliedmaßen und Hälse haben, ein Verdauungssystem, das in der Lage ist, Nährstoffe aus faseriger Vegetation zu extrahieren, harte Hufe für schnelles Reisen und wolliges Fell zur Isolierung gegen kalte Prärienächte. Sie neigen auch dazu, während der kühlsten Tageszeiten, am frühen Morgen und am Abend, zu fressen, um eine Überhitzung unter der Präriesonne zu vermeiden.



Während Bisons große Tiere sind und bis zu 30 Pfund Gras pro Tag fressen können, bewegen sie sich beim Fressen ständig. Dadurch wird verhindert, dass das Territorium, das sie durchstreifen, überweidet und unfruchtbar wird. Ihr Kot dient als Dünger, an dessen Stelle neue Vegetation wächst.

Bisons können trotz ihrer Größe bis zu 30 Meilen pro Stunde laufen, wenn sie einer Bedrohung ausgesetzt sind. Ihre Tendenz, in großen Mengen in Herden zu leben, schützt Individuen davor, von Raubtieren abgeholt zu werden. Wenn der Bison von einem Raubtier in die Enge getrieben wird, hat er große Hörner, um sie abzuwehren. Die Hörner werden von einem massiven Schulterhöcker angetrieben, der von einem großen Wirbelhaken gebildet wird, an dem kräftige Nacken- und Schultermuskeln befestigt sind. Dies macht die Hörner des Bisons zu einer besonders beeindruckenden Waffe.

Bisons müssen nur einmal am Tag trinken, was bedeutet, dass sie sich während der Weide nicht in der Nähe einer Wasserquelle aufhalten müssen. Sie fressen sogar Schnee, wenn kein flüssiges Wasser zur Verfügung steht.