Wie wirkt sich Armut auf die Jugendkriminalität aus?

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Statistiken zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen Armut und Jugendkriminalität gibt, der ausschließlich auf sozioökonomische Faktoren zurückzuführen ist. Kinder, die in Armut leben, besuchen seltener gute Schulen oder nehmen an Gemeinschaftsprogrammen teil, die sie ermutigen, nicht auf die Straße zu gehen. Ihre Eltern sind oft ungebildet und können sie nicht anleiten. Angespannte Wohnumgebungen bieten ihnen nicht genügend Platz, um sich zu entspannen.



Armut allein ist nicht der Grund für Jugendkriminalität. Es gibt viele Faktoren, die Jugendliche dazu bewegen, Straftaten zu begehen. Einer der Hauptgründe, warum Jugendliche Straftaten begehen, ist einfach der Mangel an Ablenkung. Kinder, die in Armut leben, nehmen seltener an Hobbys oder Sportprogrammen teil, die ihre wohlhabenden Altersgenossen beschäftigen. Sie besuchen seltener gute Schulen und brechen häufiger ab. Kurz gesagt, sie verbringen mit größerer Wahrscheinlichkeit mehr Zeit damit, durch die Straßen ihrer Gemeinden zu streifen, was ihnen Gelegenheiten bietet, Verbrechen zu begehen. Statistiken zeigen auch, dass arme Kinder, die wegen der Begehung von Verbrechen festgenommen werden, eher für sie verurteilt und inhaftiert werden. Dies verzerrt die Statistik der Jugendkriminalität, indem die Grenze zwischen den Jugendlichen, die Straftaten begehen, und denen, die dafür verurteilt wurden, verwischt.